Zwei Wochen verweile ich in Weissrussland an der Eishockey- WM 2014 und bin dort für den IIHF tätig.

Minsk ist eine sehr saubere und grüne Stadt. Viel bekomme ich leider von der Kultur Weissrusslands und Minsk nicht mit. Ich werde in den beiden Venues Minsk Arena und Chizhovka Arena arbeiten, das heisst mehr oder weniger nur in den Eishallen sein.

Sehr speziell und für mich ungewohnt, sind die krassen Sicherheitsmassnahmen.

Überall patroullieren Polizisten und anscheinend auch eine Menge Polizisten in zivil.

Minsk

Die Autos werden bei jeder Ankunft mit Hunden durchsucht, Motorhauben werden geöffnet und wir werden abgetastet und mit einem Detektor gescannt. PC und Natel weren teils auseinander genommen und durchsucht. Da ich Metall von früheren Operationen im Körper habe, piepe ich bei jeder Kontrolle und muss mindesten zehn Minuten länger einplanen, um ins Stadion zu gelangen.

Meine Arbeitskollegen lachen mich schon aus und nennen mich the „iron lady“. Selber hause ich im Hotel President, dort ist auch das Russische Nationalteam untergebracht. Um die Spieler entsteht jedes Mal ein „Riesenhype“. De Weissrussen sind definitiv Eishockeyfans. Natürlich hoffe ich, dass die Schweiz morgen den Tritt findet.

Besonders hat mich das Tor von Etienne Froidevaux gefreut, trotz Niederlage. Diese Woche werden alle Vorrundenspiele stattfinden. Oftmals haben wir drei Spiele pro Tag. Zwischendurch werde ich das Coaching Symposium besuchen. Es gibt ein paar interessante Inhalte im Bereich Off- Ice- Training.

Eishockey WM Minsk 2014