Trainertagung Swiss Olympic

An der Trainertagung von Swiss Olympic hatte ich die Gelegenheit, ein Kurzreferat zur Validierung des RISS (Repetitive Ice Shuttle Sprint) zu halten. Das Projekt wurde von Swiss Olympic, Swiss Ice Hockey und dem SOMC unterstützt.Die Daten sind nun validiert und der Test ist reliabel als auch valide.

Mit dem Repetitiven Ice Shuttle Sprint (RISS)- Projekt sollte ein eishockeyspezifischer Test zur Erfassung der repetitiven Sprintfähigkeit auf Eis entwickelt und validiert werden. Die Resultate zeigten, dass Profispieler (Nati A) beim RISS besser abschnitten als Spieler der Nati B und 1. Liga. Sie konnten sich zwischen den Shifts besser erholen und bis am Schluss des Tests schneller sprinten.
Die Spieler haben nebst dem RISS auch einen Test zur Erfassung der maximalen Sauerstoffaufnahme absolviert. Dort konnten wir keinen Unterschied zwischen Profi und Amateuren finden. Das heisst, dass die allgemeine Ausdauerfähigkeit (VO2max) in der Unterscheidung von Profis und Amateuren lediglich eine untergeordnete Rolle zu spielt. Unser Fazit aus der Studie lautet folgendermassen:
Der RISS kann zwischen Spielern unterschiedlichen Niveaus stärker als andere Testformen differenzieren. Es können Rückschlüsse auf konditionelle Grundvoraussetzungen und daraus möglicherweise Trainingsempfehlungen abgeleitet werden.
Ich möchte mich hier bei allen Probanden bedanken und natürlich auch bei meinem Projektteam, welches mich sehr stark unterstützt hatte (Dr. Markus Tschopp, Nicole Gassmann, Sylvain Bolszak, Alex Reinhard, Daniela Zryd).

Plakat_Validierung_Shuttle-Sprinttests_d_2011