Wär hett' s erfundä? 3 Schweizer mit einer innovativen Idee für Sportler!

Finanzier dich selber- poste dein Sportprojekt

Nachwuchssportler oder Spitzensportler aus weniger poulärem Umfeld, haben oft Schwierigkeiten, die nötigen Finanzen für Grossanlässe, Trainingslager oder Material zu beschaffen. Die Verbände können nicht immer genügend Mittel ausschütten.I believe in youist die erste Crowdfunding-Plattform, welche sich ganz auf die Finanzierung von Schweizer Sportprojekten spezialisiert. Mit dieser äusserst innovativen Idee haben Philipp Furrer (Swiss Olympic) Fabian Kauter (Fechten) und Mike Kurt (Kanu) unseren Spitzensportler ermöglicht, modernes und vernetztes Sponsoring zu betreiben. Wir Gönner und Sportförderer werden von Bettelbriefen oder langweiligen, zeitraubenden Anlässe verschont- so muss es sein. Natürlich müssen die Sportler auch eine Gegenleistung erbringen, falls sie innerhalb von 50 oder 100 Tagen ihr eingereichtes Projekt finanzieren konnten. Beispielsweise eine Taxifahrt mit dem Bob oder eine persönliche Grusskarte aus Sochi.

I believe in you funktioniert nach dem

«Alles-oder-nichts-Prinzip»

Wird das Finanzierungsziel in der definierten Zeit erreicht, gehen alle Unterstützungsbeiträge an das Projekt. Wird das Sammelziel verfehlt, bleibt das Geld bei den Unterstützern. Die Sportler müssen die Plaffform aktiv bewirtschaften und vernetzen. Twitter, facebook, Mailings, etc. helfen in kurzer Zeit sehr viele Bekannte anzugehen aber eben auch neue Leute für den Sport zu faszinieren. Da wir einen der Gründer persönlich kennen, hatten wir die Chance, ein paar interessante Fragen zu stellen:

1. Wie finanziert ihr euch?

Wir finanzieren uns über zwei Standbeine. Von den Erfolgreichen Projekten ziehen wir eine Administrationsgebühr von 5 Prozent und weitere 4 Prozent Transaktionsgebühr ab. Mit diesen Beträgen alleine wäre es aber unmöglich, die Plattform kostendeckend zu betreiben, geschweige denn weiterzuentwickeln. Gleichzeitig wollen wir aber den Projekterstellern nicht höhere Gebühren abziehen. Deshalb haben wir schon von Beginn der Planungen an gezielt daran gearbeitet, ein attraktiver Partner für Sponsoren zu werden. Dass wir mit Coop Mittelland schon vom ersten Tag an einen starken Partner an Bord holen konnten, zeigte uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unser längerfristig Modell funktioniert.

2. Wird es ein Folgeprojekt geben?

Aktuell arbeiten wir immer noch an der Verbesserung der ersten Version der Plattform und wir wollen natürlich in erster Linie noch viel mehr tolle Sportprojekte, die hoffentlich erfolgreich finanziert werden können, generieren. Gleichzeitig arbeiten wir im Moment an der französischen Version, welche wir gerne noch in diesem Jahr online schalten möchten. Dann sind wir gedanklich auch schon beim ersten grösseren Update der Plattform und wir haben natürlich auch einige spannende Ideen, wie sich die Plattform mit zusätzlichen Diensten weiterentwickeln könnte.

3. Ihr setzt stark auf social media. wieso müssen die sportler von heute mit social media vertraut sein und wo liegt der nutzen?

Social Media und Sport passen grundsätzlich sehr gut zusammen. Die Emotionalität und die starken Bilder des Sports sind wie gemacht für Social Media. Noch nie war es Athleten und Clubs möglich, ihre Fans, Freunde und Sponsoren so nah an ihren Hochs und Tiefs teilhaben zu lassen wie das jetzt mit Facebook, Twitter und Co. möglich ist. Athleten und Clubs können mit Social Media eine lebendige Fancommunity aufbauen und dieser direkt etwas zurück geben und natürlich auch Präsenz für ihre Sponsoren schaffen. Im Zusammenhang mit IBIY ist die Möglichkeit der einfachen und schnellen Verbreitung zentral. Ein Projektersteller kann mit einem Klick sein Projekt an seine Freunde und Fans weiterleiten. Diese können es dann wiederum mit ihren Freunden teilen usw. Wer also hier gute Vorarbeit geleistet hat und bereits eine aktive Fancommunity auf Social Media pflegt, ist klar im Vorteil.

Wir fordern euch alle auf, ein Projekt zu unterstützen. Es gibt zahlreiche, interessante und unterstützenswerte Sportler. Es würde uns speziell freuen, wenn ihr das Projekt von Sandra Gerber auswählt. Ihr Ziel ist Sochi 2014.